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PORT-AU-PRINCE .-Die Frustration in Port-au-Prince nach dem Erdbeben wächst, denn die Verteilung der Lebensmittel ist nach wie vor schlecht organisiert und erreicht viele Menschen nicht, andere werden bevorzugt.

Einige Hundert Menschen versammelten sich gestern im Vorort Petion Ville, um ihre Frustration auuszudrücken.

Sie beklagten nicht nur die Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung, sondern auch Korruption der örtlichen Behörden.

Nach Ansicht der Demonstranten verlangen die städtischen Beamten Geld von den Opfern im Tausch gegen Coupons für einen Sack Reis. Weiterhin beschuldigen sie die Beamten, die Hilfsgüter an anderen Orten zu verkaufen, und damit Geld zu verdienen.

Die Oppositionsparteien drückten gestern ihre Enttäuschung über die Unfähigkeit der haitianischen Regierung aus, auf die Katastrophe zu reagieren.

 

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KOMMENTARE
1 Kommentar(e)
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Eingesandt von: sanbut, 4 Feb 2010 7:54 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Weshalb sind denn soviele US und UNO-Soldaten und Polizisten vor Ort? Wenn die haitianische Regierung und Polizei nicht faehig ist, die Versorgung gleichmaessig und ueberall zu gewaehrleisten, sollen doch die Tausenden von US-Soldaten dies in die Hand nehmen. Z.Teil geschieht dies auch, ebenso die Sicherung der Transporte. Aber eben, noch viel zu wenig.
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