Umweltminister Jaime David Fernández Mirabal warnte gestern vor der illegalen und unkontrollierten Abholzung von Waldgebieten im Grenzbereich.
Er sagte, dass wichtige Waldgebiete an der Grenze von Haitianern und Dominikanern gerodet werden würden, um landwirtschaftliche Produkte wie unter anderem Süsskartoffeln und Yuca anzubauen.
Er erwähnte in diesem Zusammenhang vorallem die Bereiche Barahona, Paraiso und Enriquillo, in denen zur Bewältigung der Situation ein Programm zur Wiederaufforstung bis zur Provinz Elias Piña gestartet werden soll.
Insgesamt plant das Umweltministerium die Anpflanzung von 40 Millionen Bäumen in der Grenzregion.
Eine ähnliche Situation trat bereits im Nationalpark Los Haitises auf, wo ebenfalls illegale Brandrodungen durch haitianische Einwanderer zum Anbau von landwirtschaftlicehn Produkten durchgeführt wurden.
Obwohl die Waldflächen in der Dominikanischen Republik in den letzten 20 Jahren um 34% gewachsen sind, sind besonders im Grenzbereich zahlreiche Gebiete stark bedroht.

